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"ELSBETH MALER" |
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„Elsbeth Maler" (32) „Elsbeths" Eltern waren drogenabhängig und hatten Kontakt zu diversen Sekten. Das Kind wurde sexuell mißhandelt, rituell mißbraucht, gefoltert und konditioniert. Elsbeth entwickelte eine Multiple Persönlichkeit. Es gelang ihr, sich von der Familie zu lösen. In den ersten Jahren danach arbeitete sie in noch der Prostitution. Dann wurde ihre Therapie über die Krankenkasse finanziert. Derart langfristige Therapien werden heute nicht mehr genehmigt. So gibt es immer wieder Unterbrechungen. Dann arbeitet Elsbeth als Putzfrau, um sich die Therapie leisten zu können. Da sie Flashbacks und Panikattacken hat, kann sie diese Arbeit nicht über lange Zeit durchhalten.
Elsbeth geht zusätzlich zu verschiedenen Beratungsstellen, um sich zu stabilisieren. Doch deren Möglichkeiten sind durch die Kostensituation stark eingeschränkt. Dennoch kommt Elsbeth "irgendwie zurecht". Sie ist eine sehr begabte Malerin, wie verschiedene Fachleute bestätigten. Und sie ist eine der Malerinnen, die ihre Bilder während der Veranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion am 19. Juni 2002 "Satanismus und Rechtsextremismus: Brüder in Wort und Tat?" ausstellte. Sie muß sich das Material für ihre Kunst zusammenbetteln. Bekannte aus dem Umfeld der Beratungsstellen schenken ihr Sperrholz für ihre Bilder, manche davon hat sie auf alte Frühstücksbrettchen gemalt.
Fördermaßnahme: Malereiausstattung.
Kosten: ca. 500 Euro für eine Grundausstattung Malerei
Grund der Förderung: Die kreativen Seiten von Elsbeth sollen gefördert werden. Ihr Traum: eine eigene Ausstellung.
Wir wollen Kreativität als Bewältigungsstrategie unterstützen und deutlich machen, daß Betroffene ritueller Gewalt nicht nur Opfer sind, sondern vielfach auch außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen.
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