Weihnachten steht vor der Tür. Das Fest der Liebe, das Fest
der Familie, das Fest der Kinder. Eigentlich kein Platz für grausame Wahrheiten.
Doch diese gibt es. Und es gibt Kinder, die auch an Weihnachten zu leiden haben.
Kindesmissbrauch gehört zu den großen Tabuthemen unserer Gesellschaft. Doch
dieses Schattenfeld ist größer als viele denken. Die TRANSNET-Weihnachtsaktion
wird sich in diesem Jahr mit einem besonders hässlichen Aspekt beschäftigen: der
rituellen Gewalt an Kindern.
Wir wollen Geld für eine private Stiftung der Sektenexpertin Renate Rennebach sammeln. Die
SPD-Politikerin hat sich jahrelang mit Themen wie Satanismus und rituelle Gewalt
befasst. Ihre Stiftung hilft Kindern und Jugendlichen, die den Ausstieg aus
diesen Zirkeln geschafft haben bzw. schaffen wollen. Denn was hier an
psychischen Verletzungen angerichtet wurde, muss jahrelang therapiert werden.
Und die Krankenkassen tragen diese Therapie nicht. Auch der Staat schafft nicht
immer die Unterstützung, die nötig ist. So fehlt häufig das Geld für
Fluchtwohnungen. Vieles, was in diesem Bereich passiert, übersteigt unsere
Vorstellungskraft. Würden wir es im Film sehen, würden wir es für die Ausgeburt
einer kranken Phantasie halten. "So was gibt es doch gar nicht", würden wir
denken. Doch leider ist es nur allzu wahr.
Deshalb bitten wir Sie um eine
Spende, um die Stiftung "Opfer ritueller Gewalt" zu unterstützen.
Überweisen Sie auf das Konto
"TRANSNET-Weihnachtsaktion"
Kontonummer
35 37 39 70
33
bei
der
Berliner Bank
BLZ 100 200 00
Aktueller Kontostand: 12098,36
Euro
Bitte vergessen Sie Ihren Namen und Ihre
Anschrift nicht. Eine Spendenquittung geht Ihnen im Januar zu.
Hintergrundinformationen
In
satanistischen Ritualen werden Kinder misshandelt und sexuell missbraucht.
Diesen Kindern wird eingeimpft, dass diese Praktiken zu ihrem Wohle sind, dass
sie sich in ihrer "Familie" aufgehoben fühlen sollen. Vor allem werden sie so
auch daran gehindert, sich fremden Personen, z.B. Lehrern, Ärzten, Polizisten
anzuvertrauen. Der Missbrauch beginnt oft bereits im Kleinkindalter. Die Kinder
werden in diese Zirkel hineingeboren. Sie werden von ihren "Eltern" missbraucht
oder an andere Mitglieder der Zirkel regelrecht verkauft.
Die Täter sind
keine harmlosen Spinner in schwarzem Leder. Es handelt sich um Menschen mit ganz
weißen Westen in bürgerlichen Berufen und mit bürgerlicher Fassade. Und der
Satanskult ist keine hirnrissige private Marotte. Er ist ein Deckmantel für
sexuellen Missbrauch und zugleich ein Mittel, um die Kinder zu verwirren, ihr
normales, gesundes Wertsystem zu zerstören. Diese Kinder machen unvorstellbare
Qualen durch. Ihnen wird nicht nur ihre Kindheit genommen. Auch später ist ein
normales Leben kaum möglich. Sie erleiden körperliche und seelische
Verletzungen.
Viele Opfer reagieren mit schwersten psychischen Störungen
bis hin zum Selbstmord. Und der Ausstieg aus der Szene ist ungeheuer schwer.
Denen, die aussteigen wollen oder denen, die es geschafft haben, müssen wir
helfen. Wir wollen sie unterstützen, damit sie in ein normales Leben zurück
finden. Dies ist schwere Kost zu Weihnachten. Aber wann, wenn nicht jetzt, ist
die Zeit, auf dieses Thema hinzuweisen.