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Weihnachten steht vor der Tür. Das Fest der Liebe, das Fest der Familie, das Fest der Kinder. Eigentlich kein Platz für grausame Wahrheiten. Doch diese gibt es. Und es gibt Kinder, die auch an Weihnachten zu leiden haben. Kindesmissbrauch gehört zu den großen Tabuthemen unserer Gesellschaft. Doch dieses Schattenfeld ist größer als viele denken. Die TRANSNET-Weihnachtsaktion wird sich in diesem Jahr mit einem besonders hässlichen Aspekt beschäftigen: der rituellen Gewalt an Kindern.
Wir wollen Geld für eine private Stiftung der Sektenexpertin Renate Rennebach sammeln. Die
SPD-Politikerin hat sich jahrelang mit Themen wie Satanismus und rituelle Gewalt
befasst. Ihre Stiftung hilft Kindern und Jugendlichen, die den Ausstieg aus
diesen Zirkeln geschafft haben bzw. schaffen wollen. Denn was hier an
psychischen Verletzungen angerichtet wurde, muss jahrelang therapiert werden.
Und die Krankenkassen tragen diese Therapie nicht. Auch der Staat schafft nicht
immer die Unterstützung, die nötig ist. So fehlt häufig das Geld für
Fluchtwohnungen. Vieles, was in diesem Bereich passiert, übersteigt unsere
Vorstellungskraft. Würden wir es im Film sehen, würden wir es für die Ausgeburt
einer kranken Phantasie halten. "So was gibt es doch gar nicht", würden wir
denken. Doch leider ist es nur allzu wahr.
Deshalb bitten wir Sie um eine
Spende, um die Stiftung "Opfer ritueller Gewalt" zu unterstützen.
TRANSNET-Vorsitzender Norbert Hansen hat die Spenden aus der ersten TRANSNET- Weihnachtsaktion übergeben. Die Sektenexpertin Renate Rennebach hat in Berlin den symbolischen Scheck entgegengenommen. Insgesamt kamen 16.320 Euro für Opfer ritueller Gewalt zusammen. TRANSNET dankt allen Spendern herzlich.
Renate Rennebach sagte, das Thema rituelle Gewalt habe noch nie eine solche Verbreitung gefunden wie durch die Weihnachtsaktion. Kollege Norbert Hansen nannte die Aktion ebenfalls einen Erfolg. Es sei richtig, Stiftungen und Projekte zu unterstützen, die nicht im großen Licht der Öffentlichkeit stünden.