Die Stiftung für Opfer ritueller Gewalt

Kindesmissbrauch gehört zu den großen Tabuthemen unserer Gesellschaft.

Rituelle Gewalt an Kindern bei der Produktion von Kinderfoltervideos, in destruktiven Kulten und satanistischen Zirkeln ist eine besonders schrecklich Form der Kindesmisshandlung. Sie ist brutal, grausam und übersteigt unsere normale Vorstellungskraft.

Die Renate Rennebach-Stiftung unterstützt Überlebende sexueller und ritueller Gewalt, damit diese ein selbstbestimmtes Leben führen können. Wenn Betroffene beginnen, sich aus Sekten, Kulten, kriminellen Gruppen und destruktiven Familiensystemen zu lösen, fallen viele erneut ins Bodenlose, denn unser Gesundheitssystem bietet ihnen erst wenig Halt: Abwehr und Ablehnung statt Unterstützung und Verständnis; unerträglich lange Wartezeiten auf Therapieplätze.

Rituelle Gewalt – was bedeutet das?

Rituelle Gewalt ist vielschichtige Folter im Rahmen eines Glaubenssystems, mit dem langjährige Gewaltausübung gerechtfertigt wird. Sie wird in Kulten wie Kinder Gottes, Colonia Dignidad und anderen praktiziert.
Massives Leid kann die Opfer an die Täter binden – ähnlich wie beim Stockholm-Syndrom, welches manche Geiseln entwickeln, die ihre Entführer verteidigen und sich mit ihnen solidarisieren.   » Mehr lesen

Renate Rennebach-Stiftung Flyer  » Flyer zum Download (pdf)

Ziele der Stiftung

Die Aufdeckungen von sexueller Gewalt in kirchlichen, staatlichen und privaten Einrichtungen in den letzten Jahren ermöglichen den Blick in Abgründe unserer Gesellschaft. Ziel der Renate Rennebach-Stiftung ist es, den Überlebenden ritueller Gewalt zu helfen. Doch das ist schwierig:
Wenn Betroffene beginnen, sich aus den Klauen der Sekten, Kulte und destruktiven Familiensysteme zu befreien, fallen viele erneut ins Bodenlose.
Unser Gesundheitssystem bietet den Opfern wenig Halt: Statt schnell unbürokratische Hilfe zu leisten, speist man sie mit langen Wartezeiten auf Therapieplätze ab, statt Unterstützung und Verständnis finden sie Abwehr und Ablehnung.
Daher sind Information und Öffentlichkeitsarbeit wesentliche Aufgaben der Stiftung. Diese trägt so zur Bewusstseinsbildung über das Bestehen und die Folgen ritueller Gewalt bei.   » Mehr lesen

Leitgedanken unserer Förderung

GEDULD:
Der Ausstieg aus destruktiven Kulten und faschistischen Gruppen kann Unterstützung über lange Zeit erfordern.

RESSOURCENFÖRDERUNG:
Viele Opfer ritueller Gewalt haben besondere kreative Fähigkeiten. Diese zu fördern, heißt, ihnen Wege aus der Gewalt zu zeigen.

Beispiele für Fördermaßnahmen der Stiftung

  • Unterstützung eines Vereins, der Frauen mit ritueller Gewalterfahrung in Wohngruppen betreut
  • Die Dokumentation einer Tagung über rituelle Gewalt
  • Die Unterbringung in einem möglichst sicheren Umfeld, nachdem eine Betroffene die Täter angezeigt hatte und bedroht wurde; dabei war uns die oft schutzlose Situation der Opfer deutlich geworden, und wir sahen es als Aufgabe der Stiftung hier einzugreifen – aus finanziellen Gründen blieb dies bisher ein Einzelfall
  • Seit 2012 unterstützt die Renate Rennebach-Stiftung ein Modellprojekt zur Ausbildung von Assistenzhunden für Menschen mit Dissoziativer Identität
  • Das schöne Foto (Abendsonne scheint auf Gitarre) auf dem Cover des Flyers ist Beispiel ressourcenorientierter Förderung, denn wir unterstützen die Fotografin, die mit ihren Aufnahmen Gegenbilder zu erlebter Grausamkeit festhalten will.

Bitte geben Sie uns Ihre Unterstützung!

Die Renate Rennebach-Stiftung unterstützt Überlebende sexueller und ritueller Gewalt,
damit diese ein selbstbestimmtes Leben führen können.

Haben Sie Fragen? Wir freuen uns auf Ihre » Kontaktaufnahme.

Projekte

In diesem Bereich finden Sie Angaben zu beispielhaften Projekten der Renate Rennebach-Stiftung.

Rituelle Gewalt

Rituelle Gewalt – was bedeutet das? Antworten darauf finden Sie im Bereich Rituelle Gewalt.

Studien zum Thema Rituelle Gewalt.